Seit mehr als 2000 Jahren wächst bei uns die Elblingrebe. Sie gehört zu den ältesten Weißweinreben Europas. Das an der Obermosel herrschende milde Klima und der tiefgründige Muschelkalkboden bilden die besten Voraussetzungen zum Gedeihen dieser Rarität unter den deutschen Weißweinen. 

Elbling ist ein erfrischender, süffiger Wein, der sich in seiner trockenen Art als hervorragender Essensbegleiter zeigt - sei es zu Fisch und Meeresfrüchten oder zu einer deftigen Brotzeit. Der besondere Charakter dieses Weines läßt ihn im altklassischen Flaschengärverfahren, das man auch "methode champenoise" nennt, zu einem außergewöhnlichen Sekt reifen. Durch seine gradlinige, frische und spritzige Art gehört er als Rarität zu den besten unter den Spitzensekten der Welt.

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Auxerrois: Gehört zur Familie der Burgunderreben. Verbreitung: in Frankreich im Elsaß, in der Champagne und in Burgund. In Deutschland hauptsächlich an der deutsch- und luxemburgischen Obermosel und in Baden. Der Name stammt möglicherweise von der französischen Grafschaft Auxerrois zwischen Burgund und Chablis. Farbe: blaß bis hellgelb, Geschmack: milde Säure, leichter bis mittlerer Körper; Essen: Süßwasser und zarter Seefisch, helles Fleisch und Terrinen, Frischkäse.  
   

 


 

Riesling: Verbreitung: In Deutschland die neben Müller-Thurgau am weitesten verbreitete Rebsorte, vor allem an Mosel-Saar-Ruwer, in der Pfalz, im Rheingau, am Mittelrhein und an der Hessischen Bergstraße. Anteil an der Gesamtrebfläche: 21,9 Prozent. Stammt wahrscheinlich von einer Wildrebe am Oberrhein ab. Bereits vor 1500 urkundlich erwähnt. Riesling reift sehr spät und stellt daher hohe Anforderungen an die Lage. In ihrer Lagerfähigkeit sind Rieslinge unübertroffen. Farbe: blaß mit Grünstich bis goldgelb, Aromen: Apfel, Grapefruit, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Ananas, Mango, Kräuter. Geschmack: rassige Säure, leichter bis kräftiger Körper, Essen: zarter Seefisch, Süßwasserfisch, Schalentiere, Kalb, Geflügel, Spargel, Frischkäse, schwerere Weine auch zu Enten- oder Gänsebraten, Edelsüß als Aperitif oder zum Dessert.  
   

 



 
 

Kerner: Verbreitung: in Südtirol, der Ostschweiz; in Deutschland vor allem in der Pfalz, Rheinhessen, Württemberg, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Franken. Anteil an der Gesamtrebfläche: 7,2 Prozent. Kreuzung aus Trollinger x Riesling (1929). Benannt nach dem schwäbischen Arzt, Dichter und Weintrinker Justinus Kerner. Farbe: hellgelb bis strohgelb, Aromen: Birne, grüner Apfel, schwarze Johannisbeere, Aprikose, schwarze Johannisbeere, Muskat. Geschmack: milde bis rassige Säure, mittlerer bis kräftiger Körper; Essen: Braten oder Steaks von Kalb, Schwein oder Lamm, würziger Käse.  
   

 



 
 

Dornfelder: Verbreitung: in nahezu allen deutschen Rotweingebieten, vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen. Anteil an der Gesamtrebfläche: 1,8 Prozent. Kreuzung aus (Frühburgunder x Trollinger) x (Portugieser x Lemberger) von August Herold 1955. Farbe: schwarzrot bis violett, Geschmack: kräftige Säure, würzige Frucht. Aromen: Brombeere, Sauerkirsche, grüner Paprika, Holunder. Essen: Braten und Wild.