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1. Klassisches Verfahren
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Das Besondere dieser Methode, die heute wie vor 300 Jahren angewendet wird,
ist die Tatsache, daß der Wein vom ersten Füllen über die
zweite Gärung, die Dosierung vor dem Versand bis zum Öffnen beim
Verbraucher, immer in der gleichen Flasche bleibt. Die Mindestlagerzeit
auf der Hefe beträgt bei diesem Verfahren 9 Monate. Dann werden die
Flaschen gerüttelt: 21 Tage lang einmal täglich, damit die Hefe,
die sich während der zweiten Gärung in der Flasche abgesetzt
hat, zur Flaschenmündung hin rutscht. Dort wird sie durch Eintauchen
in ein Tiefkühlbett zum Eispfropfen. Der wird entfernt, die fehlende
Weinmenge durch die "Dosage" ersetzt, die Flasche neu verkorkt, etikettiert
- und ab geht es zum Verbraucher. - Nach der Region, in der dieses Verfahren
erstmals angewandt wurde, heißt es auch "Methode Champenoise".
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2. Flaschengärung
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Da gärt der Grundwein auch auf der Flasche und lagert dort mindestens
zwei Monate auf der Hefe. Aber aus den Flaschen wird er zusammen mit der
Hefe in Tanks umgefüllt, damit durch Filtration die Hefe entfernt
werden kann. Die "Dosage" wird zugegeben und der Sekt vom Tank auf Flaschen
gefüllt. Nach dem lateinischen Wort für das Umfüllen von
Behältnis zu Behältnis wird diese Methode auch "Transvasierverfahren"
genannt.
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3. Großraumgärung
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Der Wein verläßt den Tank erst zur Abfüllung kurz vor dem
Versand. Er gärt im Tank, lagert hier mindestens einen Monat "auf
der Hefe", wird dann von dieser über Filter getrennt und mit der Dosage
auf die Flasche gefüllt. Auch bei diesem Verfahren ist sichergestellt,
daß die Geschmacksstoffe der Hefezellen in den Sekt übergehen.
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