ELBLING

Der Elbling ist ein erfrischender und süffiger Wein, welcher sich in seiner trockenen Art als hervorragender Essensbegleiter zeigt. Der besondere Charakter dieses Weins lässt ihn im altklassischen Flaschengärverfahren, das man auch "Methode Champenoise" nennt, zu einem außergewöhnlichen Sekt reifen. Durch seine geradlinige, frische und spritzige Art gehört er als Rarität zu den Besten unter den Spitzensekten der Welt.

Das an der Obermosel herrschende milde Klima und der tiefgründige Muschelkalkboden bilden die besten Voraussetzungen zum Gedeihen dieser Rarität.

Empfehlung: Am besten passt er zu Fisch und Meeresfrüchten, aber auch zu einer deftigen Brotzeit

Farbe: Helles gelb

Geschmack: Kräftig, trocken mit frischer Aromatik

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CHARDONNAY

Der Chardonnay ist eine Weißweinsorte mit hohem Qualitätspotenzial. Der Chardonnay ist gentypisch verwandt mit den Burgundersorten. Eine im Jahr 1998 durchgeführte DNA-Analyse ergab, dass der Chardonnay das Ergebnis einer natürlichen Kreuzung von Pinot und Gouais Blanc (= Heunisch) ist.

Ursprünglich ist er im Burgund beheimatet, wo er nach wie vor die besten Früchte trägt.

Der Chardonnay ist in den letzten Jahren weltweit sehr in Mode gekommen. Diesen Umstand hat er neben seinen geschmacklichen Qualitäten dem Umstand zu verdanken, dass er sehr anpassungsfähig ist und in vielen Anbaugebieten der Welt ansprechende Weine hervorbringt.

Empfehlung: Perfekter Begleiter zu würzigem Käse, zu kräftigem Fisch und Fleisch

Farbe: Leichtes gelb-gold

Geschmack: Leicht exotische Nuancen, grüner Apfel in Begleitung von einer sehr fein spürbaren Säure. Sehr cremige, schmelzige Weine mit teilweise hohem Lagerpotenzial

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MÜLLER-THURGAU (RIVANER)

Müller-Thurgau ist eine weiße Rebsorte, die heute aus Rechts- und Marketinggründen auch Rivaner genannt wird. Sie wurde 1882 vom Schweizer Rebforscher Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau gezüchtet. Müller-Thurgau ist mit 42.000 ha Anbaufläche weltweit die erfolgreichste Neuzüchtung. Von den originalen Stecklingen der Züchtung ist ein Exemplar in Wädenswil erhalten geblieben.

Die Sorte stellt an Klima und Bodenbeschaffenheit relativ geringe Ansprüche. Die Sorte Müller-Thurgau ist aufgrund ihrer geringen Säure mild, aber dennoch fruchtig. Die Weine sollen noch relativ jung getrunken werden, mit wenigen Ausnahmen werden sie durch die Lagerung nicht besser. Trocken und halbtrocken ausgebaut wird die Sorte heute sehr häufig als Rivaner bezeichnet, nach den ursprünglich vermuteten Elternreben Riesling und Silvaner. Aufgrund gentechnischer Untersuchungen seit 1998 stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich jedoch um eine Kreuzung der Sorten Riesling (Mutter) und Madeleine Royale (Vater) handelt.

Empfehlung: Idealer Partner zu Spargel und Salaten sowie zu Nudeln in allen Variationen

Farbe: Leichtes gelbgold

Geschmack: Rivaner – trocken, kräftig muskierend · Müller-Thurgau – leicht, für jeden Tag, unkompliziert und frisch

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WEISSBURGUNDER

Der Weiße Burgunder, auch Weißburgunder, Pinot blanc, Pinot bianco oder in Österreich Klevner genannt ist eine weiße Rebsorte. Sie ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wird zu den Burgundersorten gezählt. Ihre Beerenhäute sind die hellfarbigsten unter den Burgundersorten.

Lange Zeit wurde nicht zwischen dem Pinot blanc, dem Chardonnay und dem Auxerrois differenziert, da alle drei Sorten nur durch geschulte Ampelographen und molekularbiologische Verfahren unterschieden werden können.

Die deutschen Winzer entdecken mehr und mehr den Wert dieser eleganten Rebsorte. 4.400 Hektar oder 4 Prozent der deutschen Rebfläche sind derzeit mit der Sorte bestockt.

Auch die Ansprüche des Weißburgunders an Boden und Klima deuten auf die Verwandtschaft mit dem Spätburgunder hin. Diese Ansprüche sind hoch: bevorzugt werden warme, möglichst tiefgründige und kräftige Böden sowie exponierte, trocken-warme Lagen. Die Sorte bereitet im Anbau wenig Probleme und kann durch eine lange Reifezeit hohe Mostgewichte erreichen.

Empfehlung: Zu lauen Sommernächten und als Menüwein sehr empfehlenswert. Trocken ausgebaut passt er mit mittlerem bis kräftigem Körper und einer feinrassigen Säure zu vielen Speisen.

Farbe: Blass bis hellgelb

Geschmack: Im Duft zart verhalten

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AUXERROIS

Der Auxerrois gehört zur Familie der Burgunderreben. Verbreitet ist er in Frankreich, im Elsaß, in der Champagne und in Burgund. In Deutschland hauptsächlich an der deutschen- und luxemburgischen Obermosel und in Baden. Der Name stammt möglicherweise von der französischen Grafschaft Auxerrois zwischen Burgund und Chablis.

Auxerrois wir auch gerne "Gelber Burgunder" genannt.

Empfehlung: Süßwasser- und zarter Seefisch, helles Fleisch und Terrinen, Frischkäse.

Farbe: Blass bis hellgelb.

Geschmack: Mit milder Säure, leichter bis mittlerer Körper

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GRAUBURGUNDER

Grauburgunder ist eine Weißwein-Rebsorte. Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie den weißen Sorten zugeordnet. Nachdem sie aus dem Burgund oder aus der Champagne nach Deutschland gebracht wurde, soll sie 1711 von einem Kaufmann aus Speyer namens Johann Seger Ruland in einem aufgelassenen Weinberg gefunden worden sein. Nachdem er den Wert der Sorte erkannte, sorgte er für eine Verbreitung des Grauburgunders.

Grauburgunder ist eine Mutation des Spätburgunders bzw. Blauburgunders aus der vielfältigen Familie der Burgunder. Der Grauburgunder liefert säurearme, aber körper- und extraktreiche Weißweine mit einem in der Regel eher hohen Alkoholgehalt.

Empfehlung: Man kann ihn sowohl als Aperitif als auch zu Fischgerichten reichen.

Farbe: Die aus dem Grauburgunder gekelterten Weine besitzen meistens eine kräftige goldgelbe Farbe, bei sehr guten Qualitäten kann man manchmal auch leichte Brauntöne wahrnehmen.

Geschmack: Der Ruländer weist einen leichten Apfelton auf und hat eine schöne Frische

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SPÄTBURGUNDER

Spätburgunder ist eine bedeutende, qualitativ sehr hochwertige Rebsorte zur erzeugung hochwertiger Rotweine. Die Rebe hat eine hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und sie als Edelrebe bezeichnet wird. Er ist der klassische Rote der kühleren Weinbaugebiete, wie zum Beispiel in Burgund. Aber auch in fast allen deutschen Gebieten wird er angebaut.

Der Spätburgunder ist ferner eine wichtige Rebsorte für den Champagner. Die Alterung der Spätburgunder-Weine ist nur schwer vorauszusagen und somit riskant. Spitzenweine aus Burgund können jedoch sehr langlebig sein und entwickeln dann außerordentlich komplexe Aromen. Im Allgemeinen verliert der Wein jedoch seinen Charme. Zurzeit sind an der Mosel 341 Hektar mit Spätburgunderreben bestockt.

Empfehlung: Als Blauer Spätburgunder ein Wein für die kalten Wintertage und natürlich zu kräftigen Fleisch und Wildgerichten. Als Blanc de Noire kann er zu vielen Fleisch und Fischgerichten und natürlich auch Solo getrunken werden.

Farbe: Je nach Qualität von hell bis tiefrot

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DORNFELDER

Der Dornfelder ist nahezu in allen deutschen Rotweingebieten vertreten. Vor allem in der Pfalz und in Rheinhessen. Der Anteil an der Gesamtrebfläche beträgt 1,8 Prozent. Er ist eine Kreuzung aus (Frühburgunder x Trollinger) x (Portugieser x Lemberger) von August Herold 1955.

Aromen: Brombeere, Sauerkirsche, grüner Paprika, Holunder.

Empfehlung: Braten und Wild.

Farbe: Schwarzrot bis violett.

Geschmack: Kräftige Säure, würzige Frucht

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LEIDENSCHAFT

GESCHMACK

REINHEIT

HELDENHAFT

QUALITÄT